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         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>gi.de: Meldungen</title><link>http://example.com</link><description>Meldungen rund um GI.</description><language>de-DE</language><copyright>Gesellschaft für Informatik e.V.</copyright><pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:53:21 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 19 Aug 2026 09:53:21 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://stage.gi.de/aktuelles/meldungen/articles.xml" rel="self" type="application/rss+xml" /><generator>TYPO3 EXT:news</generator><item><guid isPermaLink="false">news-5031</guid><pubDate>Thu, 09 Oct 2025 09:00:00 +0200</pubDate><title>Satellitendaten im Unterricht: Neue Angebote für Lehrkräfte</title><link>https://stage.gi.de/meldung/satellitendaten-im-unterricht-neue-angebote-fuer-lehrkraefte</link><description>Die Gesellschaft für Informatik, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Paderborn starten gemeinsam das Anschlussprojekt des Climate Data Entrepreneurial Club, die CDEC academy, das vom Bundesministerium für Bildung, Forschung, Technologie und Raumfahrt durch die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gefördert wird.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 09. September |&nbsp;Lehrkräfte, insbesondere der Fächer Geografie und Informatik, spielen eine wichtige Rolle dabei, junge Menschen für die Folgen des Klimawandels zu sensibilisieren. Hier setzt das Projekt CDEC&nbsp;academy&nbsp;an. Ziel ist es, Lehrkräfte beim Erwerb von Hintergrundwissen und didaktischen Konzepten zu unterstützen. Denn dass dieNachfrage nach Fortbildungsangeboten im Umgang mit klima- und datenbezogenen Unterrichtsmaterialien groß ist, wurde bereits in der ersten Phase des Climate Data Entrepreneurial Club (CDEC) deutlich. Die Gesellschaft für Informatik, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Paderborn haben durch die Förderung des Anschlussvorhabens nun die Möglichkeit, den identifizierten Bedarf zu bedienen, um passende Fortbildungen zu den schon erarbeiteten Modulen zu entwickeln und&nbsp;so die Themen Datenkompetenz und&nbsp;Satellitendatennutzung&nbsp;langfristig in der schulischen Bildung zu verankern.</p><p>„Wir arbeiten daran, dass die Nutzung der frei verfügbaren europäischen Satellitendaten in Deutschland immer breiter in der Gesellschaft verankert wird und immer mehr Menschen diese wichtige Informationsgrundlage gewinnbringend einsetzen können. Deshalb setzen wir uns dafür ein, das Thema Datenkompetenz flächendeckend in den Schulen zu verankern. Mit dem Anschlussvorhaben möchten wir unmittelbar auf die Bedarfe der Lehrkräfte reagieren und diese dabei unterstützen, das Thema anwendungsnah und praxisorientiert den Schülerinnen und Schülern zu vermitteln“, sagt&nbsp;Godela Roßner, Leiterin der Abteilung Erdbeobachtung bei der deutschen Raumfahrtagentur im&nbsp;Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.</p><p>Ergänzend dazu wird die Umsetzung der Lernmodule im Unterricht wissenschaftlich begleitet, um weitere Bedarfe von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrkräften zu identifizieren und in die Materialentwicklung einfließen zu lassen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen beispielsweise in Form von Handlungsleitfäden zur Verfügung gestellt und für die Bildungsarbeit auf Länderebene nutzbar gemacht werden.</p><p>Im Vorgängerprojekt wurden interdisziplinäre Lernmodule zur Arbeit mit Satellitendaten entwickelt, erprobt und angepasst. Diese richteten sich an Schüler*innen der Klassen&nbsp;10 bis 13 und kombinierten Inhalte aus Erdbeobachtung, Informatik und Entrepreneurship Education. Erste Erprobungen im Unterricht zeigten, dass der dauerhafte Einsatz&nbsp;entsprechender Lernmaterialien durch zusätzliche niedrigschwellige Unterstützungsangebote für Lehrkräfte erleichtert wird.&nbsp;Diese setzt nun das neue Projekt&nbsp;um.</p><p>Die CDEC&nbsp;academy&nbsp;läuft vom&nbsp;01.06.2025 bis zum 31.05.2028&nbsp;und der Gesamtverbund wird mit einem Volumen&nbsp;von&nbsp;rund 300.000 Euro&nbsp;gefördert.&nbsp;Alle weiteren&nbsp;Informationen&nbsp;finden Sie unter:&nbsp;<a href="/aktuelles/meldungen"><u>https://cdec.io/</u></a></p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Alexandra Resch<br> Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)<br> Weydingerstraße&nbsp;14–16<br> 10178 Berlin</p><p>Mail:&nbsp;<a href="/aktuelles/meldungen"><u>presse@gi.de</u></a></p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/0/8/csm_CDEH_18012025__200596_compressed_1c56d43603.jpg" length="0" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-5030</guid><pubDate>Tue, 07 Oct 2025 09:30:00 +0200</pubDate><title>Chatkontrolle: GI lehnt Verordnungsentwurf der EU ab</title><link>https://stage.gi.de/meldung/chatkontrolle-gi-lehnt-verodnungsentwurf-der-eu-ab</link><description>In der EU steht aktuell ein umstrittener Entwurf zur Chatkontrolle zur Debatte, über den der Rat am 14. Oktober 2025 entscheiden soll. Das Vorhaben würde private Kommunikation anlasslos durchsuchen lassen und damit sichere Verschlüsselung sowie Grundrechte ernsthaft gefährden. Die Gesellschaft für Informatik e.V. warnt vor diesen Eingriffen und fordert die Bundesregierung auf, den Entwurf klar abzulehnen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 07. Oktober 2025&nbsp;|&nbsp;Unter der dänischen EU-Ratspräsidentschaft wird derzeit erneut über einen Kompromissentwurf zur Chatkontrolle verhandelt. Der Entwurf sieht weiterhin die Möglichkeit vor, private digitale Kommunikation flächendeckend und anlasslos verpflichtend zu durchsuchen. Damit wird der Schutz sicherer Verschlüsselung massiv gefährdet. Am 14. Oktober 2025 wird der Rat der Europäischen Union über seine Position zum Verordnungsentwurf zur Prävention und Bekämpfung sexuellen Missbrauchs an Kindern (CSA-VO) entscheiden.</p><p>Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) warnt vor einem folgenschweren Eingriff in die Grundrechte und fordert die Bundesregierung auf, den Entwurf der dänischen Ratspräsidentschaft klar und konsequent abzulehnen.</p><p><strong>Christine Regitz, Präsidentin der Gesellschaft für Informatik e.V. und Vizepräsidentin bei SAP SE,</strong> erklärt dazu: „Ein Scannen sämtlicher privater Kommunikation widerspricht fundamental dem im Grundgesetz verbrieften Briefgeheimnis. Sichere Kommunikationswege aufzulösen bedeutet den Weg in eine Überwachungsgesellschaft und ist ein massives Sicherheitsrisiko. Was als Schutzmaßnahme verkauft wird, ist de facto eine strukturell eingebaute Backdoor, die in der Umsetzbarkeit mindestens fragwürdig ist. Dass diverse digitale Wirtschaftsunternehmen bereits angekündigt haben, aus dem europäischen Markt auszutreten, ist ein Warnsignal für die europäische Digitalwirtschaft und schwächt die Attraktivität europäischer Unternehmen als vertrauenswürdige Geschäftspartner.“</p><p>Der dänische Entwurf unterscheidet sich nur geringfügig von der belgischen Fassung der Chatkontrolle. Er sieht weiterhin vor, dass Kommunikationsinhalte verpflichtend auf den Endgeräten der Nutzer*innen vor und nach der Verschlüsselung gescannt werden („Client Side Scanning“). Damit würde die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung faktisch aufgehoben – eine Maßnahme, die von Fachleuten aus IT-Sicherheit, Informatik und Rechtswissenschaft genauso wie Wirtschaft seit Jahren scharf kritisiert wird.</p><p><strong>Prof. Dr. Hannes Federrath, Professor an der Universität Hamburg für Security und Privacy und ehemaliger Präsident der GI,</strong> erklärt dazu: „Die Zustimmung zur Chatkontrolle wäre ein gefährlicher Dammbruch. Sie untergräbt das Recht auf vertrauliche Kommunikation und öffnet Einfallstore für Cyberangriffe nachhaltig. Wer Verschlüsselung schwächt, gefährdet nicht nur Privatsphäre und Grundrechte, sondern auch wirtschaftliche Innovationskraft und staatliche Resilienz.“</p><p>Die GI betont, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen weder verhältnismäßig noch technisch sinnvoll sind. Sie gefährden die Digitalisierung von Wirtschaft und staatlicher Verwaltung. Statt flächendeckender Überwachung fordert die GI schnelle Lösch- und Meldeverfahren auf Plattformen, sowie zielgerichtete Maßnahmen für Ermittlungs- und Präventionsarbeit, die Grundrechte wahren und IT-Sicherheit stärken.</p><p>Die GI ist Mitunterzeichnerin des Bündnisses „<a href="https://chat-kontrolle.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">Chatkontrolle stoppen</a>“ sowie Mitunterzeichnerin des <a href="https://cepis.org/right-to-secure-communication/" target="_blank" rel="noreferrer">offenen Briefs</a> gegen die Verordnung der Dachorganisation der Fachgesellschaften für Informatik, Council of European Professional Informatics Societies (CEPIS). Zudem sprachen sich in einer <a href="https://csa-scientist-open-letter.org/Sep2025" target="_blank" rel="noreferrer">gemeinsamen Stellungnahme fast 800 Wissenschaftler*innen</a> aus 37 Staaten inkl. prominenten GI-Mitgliedern gegen die Chatkontrolle aus.</p><p class="lead"><strong>Kontakt:&nbsp;</strong></p><p class="Text">Nina Locher<br> Senior Referentin Cybersicherheitspolitik<br> Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)<br> +49 155 6350 3615&nbsp;<br> E-Mail: <a href="mailto:nina.locher@gi.de" title="mailto:nina.locher@gi.de">nina.locher@gi.de</a></p><p class="Text">Geschäftsstelle Berlin<br> Weydingerstraße 14–16<br> 10178 Berlin</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/user_upload/sharepic_christineregitz2025.png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-5022</guid><pubDate>Thu, 02 Oct 2025 15:41:56 +0200</pubDate><title>GI nominiert Agnes Koschmider und Markus Strohmaier als Kandidierende für den RatSWD</title><link>https://stage.gi.de/meldung/gi-nominiert-agnes-koschmider-und-markus-strohmaier-als-kandidierende-fuer-den-ratswd</link><description>Die Gesellschaft für Informatik nominiert Prof. Dr. Agnes Koschmider (Universität Bayreuth) und Prof. Dr. Markus Strohmaier (Universität Mannheim) als Kandidierende für den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), einem wichtigen nationalen Beratungsgremium an der Schnittstelle zwischen Datenproduktion, Wissenschaft und Politik. Wahlberechtigte Wissenschafter und Forscherinnen sind aufgerufen sich ab jetzt im Wählerverzeichnis zu registrieren, um im März 2026 an der Wahl teilnehmen zu können.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) </strong>ist das wichtigste nationale Beratungsremium an der Schnittstelle zwischen Datenproduktion, Wissenschaft und Politik.&nbsp;Zu den Aufgaben des RatSWD gehört die strategische Weiterentwicklung der Forschungsdateninfrastruktur in den empirischen Sozial-, Verhaltens- und Wirtschaftswissenschaften und die Interessenvertretung von Datennutzenden und Datenproduzierenden durch wissenschaftliche Politikberatung.&nbsp;Der RatSWD besteht aus zwanzig Mitgliedern, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) berufen werden: Zehn Vertreter*innen der empirischen Forschung und zehn Vertreter*innen wichtiger datenproduzierender Einrichtungen.</p><p>Der Vorstand der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) hat auf Initiative des Präsidiumsarbeitskreises NFDI und dem Fachbereich Wirtschaftsinformatik <strong>Prof. Dr. Agnes Koschmider (Universität Bayreuth)</strong> und <strong>Prof. Dr. Markus Strohmaier (Universität Mannheim) </strong>nominiert.&nbsp;Die GI wurde in diesem Jahr in den Kreis der vorschlagsberechtigten Fachgesellschaften aufgenommen und hat damit das Recht jeweils einen Kandidaten und eine Kandidatin für den RatSWD zu nominieren.&nbsp;Die Berufungsperiode des Rates beträgt drei Jahre, die 9. Berufungsperiode beginnt am 1. Juli 2026. Noch bis zum 13. Feburar 2026 können sich Wissenschaftler und Forscherinnen im Wählerverzeichnis registrieren, die Wahl findet dann online vom 2. bis 29. März 2026 statt.</p><p>Christine Regitz, Präsidentin der GI: „Die zunehmende Durchdringung aller Lebesnbereiche mit digitalen Technologien, eine immer stärkere Vernetzung und größer werdende Automatisierungsgrade erfordern auch die Stärkung der evidenzbasierten Bewertung der Auswirkungen dieser digitalen Transformation. Dafür ist eine noch engere interdisziplinäre Zusammenarbeit von großer Bedeutung: Die Informatik liefert die grundlegenden Konzepte der Digitalisierung, die empirischen Sozialwissenschaften erforschen u.a. deren Auswirkung.&nbsp;Wir wollen die Expertise der Informatik in den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten einbringen und konnten mit Agnes Koschmider und Markus Strohmaier zwei herausragende Fachleute auf ihrem Forschungsgebiet für die Kandidatur gewinnen.“</p><p>Prof. Dr. Michael Goedicke, Sprecher des GI-Präsidiumsarbeitskreises <a href="http://nfdi.de" target="_blank" rel="noreferrer">NFDI</a>: „Die Informatik ist die zentrale Disziplin beim interdisziplinären Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Ohne die Informatik und ohne Software-Engineering keine Forschungsdatenverarbeitung. Gleichzeit zeigt sich die Relevanz der Informatik insbesondere im Anwendungskontext. Gerade in der Zusammenarbeit mit den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften stecken für unsere Disziplin große Potenziale. Deshalb freut es mich sehr, dass wir als GI künftig einen Kandidaten und eine Kandidatin aus der Informatik für den Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten nominieren dürfen. Ich rufe alle promovierten Informtikerinnen und Informatiker auf, sich jetzt im Wählerverzeichnis zu registrieren, um dann im März kommenden Jahres bei der Wahl für den RatSWD die Stimme der Informatik in der Wissenschaftspolitik zu stärken.“</p><p>Wahlberechtigt sind Personen mit abgeschlossener Promotion, die entweder<strong>&nbsp;</strong>an einer staatlich anerkannten deutschen Hochschulen, einer öffentlichen, unabhängigen wissenschaftlichen Forschungsinstitut oder&nbsp;in einer forschenden Abteilung einer anderen öffentlichen Einrichtung in Deutschland&nbsp;tätig sind.&nbsp;Voraussetzung, um an der Wahl teilzunehmen, ist die&nbsp;Registrierung für das Wählerverzeichnis&nbsp;<strong>bis zum 16. Februar 2026</strong> unter folgendem Link:&nbsp;<a href="https://www.konsortswd.de/ueber-uns/ratswd/wahl/registrierung/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.konsortswd.de/ueber-uns/ratswd/wahl/registrierung/</a>.&nbsp;</p><p>Die Wahl der Berufungsvorschläge für die zehn wissenschaftlichen Mitglieder des RatSWD beginnt am <strong>2. März 2026 und endet am 29. März 2026</strong>. Das Wahlergebnis wird am darauffolgenden Tag bekannt gegeben.</p><p>Weitere Informationen zum RatSWD unter&nbsp;<a href="https://www.konsortswd.de/ueber-uns/ratswd/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.konsortswd.de/ueber-uns/ratswd/</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/user_upload/Koschmider-Strohmaier.jpg" length="0" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-5020</guid><pubDate>Wed, 01 Oct 2025 09:30:00 +0200</pubDate><title>Katharina Zweig und Bernhard Schölkopf mit Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet</title><link>https://stage.gi.de/meldung/katharina-zweig-und-bernhard-schoelkopf-mit-bundesverdienstkreuz-ausgezeichnet</link><description>Große Auszeichnung für die Informatik: Mit Prof. Dr. Katharina Zweig und Prof. Dr. Bernhard Schölkopf wurden am 1. Oktober 2025 zwei GI-Mitglieder mit dem Bundesverdienstkreuz durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier geehrt. Mit ihrer Arbeit prägen sie maßgeblich den verantwortungsvollen Umgang mit künstlicher Intelligenz und leisten einen herausragenden Beitrag für Wissenschaft und Gesellschaft.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Oktober 2025 ehrte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue 25 Bürger*innen anlässlich des Tags der Deutschen Einheit mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland – darunter zwei Mitglieder der Gesellschaft für Informatik: Prof. Dr. Katharina Zweig und Prof. Dr. Bernhard Schölkopf.</p><p>Katharina Zweig widmet sich in ihrer Forschung den ethischen Fragen rund um künstliche Intelligenz. An der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau entwickelt sie Methoden, um die Qualität und Fairness von KI-Systemen messbar zu machen. Darüber hinaus hat sie das „Center for Ethics and the Digital Society“ mitgegründet, um den interdisziplinären Austausch über gesellschaftliche Auswirkungen digitaler Technologien zu fördern. Als Wissenschaftskommunikatorin engagiert sie sich zudem in öffentlichen Debatten und erklärt in Sachbüchern anschaulich, wie maschinelles Lernen funktioniert und welche Folgen es für Individuen und die Gesellschaft hat.&nbsp;Für Katharina Zweig steht fest: Künstliche Intelligenz muss im Einklang mit den Werten einer demokratischen Gesellschaft stehen, und diese müssen heute mehr denn je verteidigt werden.</p><p>Bernhard Schölkopf zählt zu den führenden Köpfen der Forschung im Bereich des maschinellen Lernens. In Tübingen hat er entscheidend am Aufbau des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme mitgewirkt und die Region zu einem Zentrum für künstliche Intelligenz gemacht. Um die Spitzenforschung stärker mit der Praxis zu vernetzen, hat er das „Cyber Valley“ in Stuttgart und Tübingen mitinitiiert. Zudem gründete er das Europäische Laboratorium für Lernen und Intelligente Systeme, das Forschende in ganz Europa zusammenbringt. Für Schölkopf ist klar: Die tiefgreifenden Veränderungen durch künstliche Intelligenz müssen aktiv gestaltet werden, damit sie den freiheitlichen und demokratischen Werten dienen.</p><p>Mit der Auszeichnung von Katharina Zweig und Bernhard Schölkopf wird deutlich, wie sehr Informatiker*innen heute das Gemeinwohl prägen – durch herausragende wissenschaftliche Leistungen ebenso wie durch ihr Engagement für eine verantwortungsvolle Gestaltung der digitalen Transformation. Die Gesellschaft für Informatik gratuliert beiden Mitgliedern sehr herzlich zu dieser besonderen Ehrung.</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/a/4/csm_Portraits_1_629f1becf6.png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-5016</guid><pubDate>Fri, 26 Sep 2025 11:00:00 +0200</pubDate><title>Stellungnahme zum Konsultationsprozess zur nationalen Rechenzentrumsstrategie</title><link>https://stage.gi.de/meldung/stellungnahme-zum-konsultationsprozess-zur-nationalen-rechenzentrumsstrategie</link><description>Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) beantwortet die Fragen des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) im Rahmen des Konsultationsprozesses zur nationalen Rechenzentrumsstrategie vom September 2025.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="docData;DOCY;v5;4096;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAMYDwAABSYPAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAjAwAAAAMBgAAASQAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAbBgAAAAAC3gUAAAVPAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIOQAAAAA0AAAAQgBlAHIAbABpAG4ALAAgADIANQAuACAAUwBlAHAAdABlAG0AYgBlAHIAIAAyADAAMgA1AAWLAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIdQAAAABwAAAAIAB8ACAARABpAGUAIABHAEkAIABnAGUAaAB0ACAAaQBuACAAaQBoAHIAZQByACAAUwB0AGUAbABsAHUAbgBnAG4AYQBoAG0AZQAgAGEAdQBmACAAZABlAG4AIABDAG8AbQBtAHUAbgBpAHQAeQAtAAUlAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIDwAAAAAKAAAARAByAGEAZgB0AAUlAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIDwAAAAAKAAAAIABkAGUAcwAgAAVRAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIOwAAAAA2AAAAQwBsAG8AdQBkACAAQwBvAG0AcAB1AHQAaQBuAGcAIABDAG8AbQBwAGwAaQBhAG4AYwBlACAABSsAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgVAAAAABAAAABDAHIAaQB0AGUAcgBpAGEABUUAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgvAAAAACoAAAAgAEMAYQB0AGEAbABvAGcAdQBlACAAKABDADUAOgAyADAAMgA1ACkAIAAFGwEAAAEMAAAACAQWAAAAFgQgAAAACAUBAAAAAAEAAGUAaQBuAC4AIABEAGkAZQBzAGUAcgAgAEsAcgBpAHQAZQByAGkAZQBuAGsAYQB0AGEAbABvAGcAIABmAPwAcgAgAEMAbABvAHUAZAAtAFMAaQBjAGgAZQByAGgAZQBpAHQAIABDADUAIAB3AHUAcgBkAGUAbgAgAHUAbgB0AGUAcgAgAGQAZQByACAAQQB1AGYAcwBpAGMAaAB0ACAAZABlAHMAIABCAFMASQAgAHoAdQBzAGEAbQBtAGUAbgAgAG0AaQB0ACAAQwA1AC0AUwB0AGEAawBlAGgAbwBsAGQAZQByAG4AIABlAG4AdAB3AGkAYwBrAGUAbAB0AC4AIAAFqwAAAAEMAAAACAQWAAAAFgQgAAAACJUAAAAAkAAAAEQAaQBlACAARwBJACAAZgBvAHIAZABlAHIAdAAsACAAZABhAHMAcwAgAGQAaQBlACAAWgBlAHIAdABpAGYAaQB6AGkAZQByAHUAbgBnAHMALQAgAHUAbgBkACAAQQB1AGQAaQB0AC0AUwB0AGEAbgBkAGEAcgBkAHMAIABuAGkAYwBoAHQAIAAeIG8AbgAgAAUhAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAICwAAAAAGAAAAdABoAGUABR0AAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgHAAAAAAIAAAAgAAUhAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAICwAAAAAGAAAAagBvAGIABV0BAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAhHAQAAAEIBAAAcICAAdgBvAG4AIABkAGUAbgAgAFAAcgD8AGYAdQBuAGcAcwBnAGUAcwBlAGwAbABzAGMAaABhAGYAdABlAG4AIABvAGQAZQByACAAaQBuACAAWgB1AHMAYQBtAG0AZQBuAGEAcgBiAGUAaQB0ACAAbQBpAHQAIABkAGUAbgAgAEcAZQBwAHIA/ABmAHQAZQBuACAAZQBuAHQAcwB0AGUAaABlAG4ALgAgAEUAaQBuAGUAIAB1AG4AYQBiAGgA5ABuAGcAaQBnAGUAIAB1AG4AZAAgAHcAaQBzAHMAZQBuAHMAYwBoAGEAZgB0AGwAaQBjAGgAZQAgAGYAdQBuAGQAaQBlAHIAdABlACAARQBuAHQAdwBpAGMAawBsAHUAbgBnACAAaQBzAHQAIABuAG8AdAB3AGUAbgBkAGkAZwAuACAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAAAB4CAAABJAAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGDAAAAAgEFgAAABYEIAAAABsGAAAAAALwAQAABbUBAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAifAQAAAJoBAABHAGwAZQBpAGMAaAB6AGUAaQB0AGkAZwAgAGsAcgBpAHQAaQBzAGkAZQByAHQAIABkAGkAZQAgAEcASQAgAGQAaQBlACAAZgBlAGgAbABlAG4AZABlACAASwBsAGEAcgBoAGUAaQB0ACAAYgBlAGkAIABkAGUAcgAgAFQAZQByAG0AaQBuAG8AbABvAGcAaQBlAC4AIABXAGUAbgBuACAAQgBlAGcAcgBpAGYAZgBlACwAIAB3AGkAZQAgAEQAYQB0AGUAbgBzAGMAaAB1AHQAegAgAG8AZABlAHIAIABwAGUAcgBzAG8AbgBlAG4AYgBlAHoAbwBnAGUAbgBlACAARABhAHQAZQBuACAAdQBuAGUAaQBuAGgAZQBpAHQAbABpAGMAaAAgAHYAZQByAHcAZQBuAGQAZQB0ACAAdwBlAHIAZABlAG4ALAAgAGsAYQBuAG4AIABkAGEAcwAgAHoAdQAgAFIAZQBjAGgAdABzAHUAbgBzAGkAYwBoAGUAcgBoAGUAaQB0ACAAZgD8AGgAcgBlAG4ALgAgAAUWAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIAAAAAAUWAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIAAAAAADcAgAAASQAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAbBgAAAAACrgIAAAVVAQAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIPwEAAAA6AQAARABpAGUAIABHAGUAcwBlAGwAbABzAGMAaABhAGYAdAAgAGYA/AByACAASQBuAGYAbwByAG0AYQB0AGkAawAgAGUALgBWAC4AIABzAHAAcgBpAGMAaAB0ACAAcwBpAGMAaAAgAHoAdQBnAGwAZQBpAGMAaAAgAGYA/AByACAAdgBlAHIAcABmAGwAaQBjAGgAdABlAG4AZABlACAAUwB0AGEAbgBkAGEAcgBkAHMAIABmAPwAcgAgAGQAaQBlACAAVQBtAHMAZQB0AHoAdQBuAGcAIAB1AG4AZAAgAGQAaQBlACAAUAByAPwAZgB1AG4AZwAgAGQAZQByACAAQwBsAG8AdQBkAC0ARABpAGUAbgBzAHQAZQAgAGEAdQBzAC4AIABGAHIAZQBpAHcAaQBsAGwAaQBnAGUAIAAFQQAAAAEMAAAACAQWAAAAFgQgAAAACCsAAAAAJgAAAFoAZQByAHQAaQBmAGkAZQByAHUAbgBnAHMAcgBhAGgAbQBlAG4ABdMAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAi9AAAAALgAAAAgAGcAYQByAGEAbgB0AGkAZQByAGUAbgAgAGcAcgB1AG4AZABsAGUAZwBlAG4AZABlACAAQQBuAGYAbwByAGQAZQByAHUAbgBnAGUAbgAgAGEAbgAgAFMAaQBjAGgAZQByAGgAZQBpAHQALAAgAEcAZQBzAHUAbgBkAGgAZQBpAHQAcwAtACAAdQBuAGQAIABVAG0AdwBlAGwAdABzAGMAaAB1AHQAegAgAG4AaQBjAGgAdAAuACAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAAAHIBAAABJAAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGDAAAAAgEFgAAABYEIAAAABsGAAAAAAJEAQAABW0AAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAhXAAAAAFIAAABEAG8AdwBuAGwAbwBhAGQAOgAgAEcASQAtAFMAdABlAGwAbAB1AG4AZwBuAGEAaABtAGUAIAB6AHUAbQAgAEMAbwBtAG0AdQBuAGkAdAB5AC0ABSUAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgPAAAAAAoAAABEAHIAYQBmAHQABW0AAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAhXAAAAAFIAAAAg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26. September 2025 | Die Rechenzentrumsstrategie ist ein wichtiges Vorhaben im Rahmen des Koalitionsvertrags 2025. Rechenzentren sind von strategischer Bedeutung für die digitale Souveränität Deutschlands. Sie stellen die Basis für eine sichere, leistungsstarke und unabhängige digitale Infrastruktur dar.&nbsp;</p><p>Deutschland beheimatet bereits über 2.000 Rechenzentren mit einer Anschlussleistung von rund 2.730 Megawatt. Zwischen 2010 und 2024 hat sich diese Leistung mehr als verdoppelt. Prognosen gehen davon aus, dass die Anschlussleistung bis 2030 auf etwa 4.850 Megawatt steigen wird.<sup>1</sup>&nbsp;Diese Entwicklung wird maßgeblich durch die wachsende Nachfrage nach datenintensiven Anwendungen getrieben – insbesondere durch den zunehmenden Einsatz künstlicher Intelligenz (KI).<sup>2</sup>&nbsp;Dadurch steigt nicht nur die absolute Anzahl der Rechenzentren, sondern auch die Leistungsdichte innerhalb einzelner Standorte.<sup>3</sup></p><p>Dies eröffnet Chancen für Innovation und Wertschöpfung, stärkt die digitale Souveränität Deutschlands, bringt jedoch auch erhebliche Herausforderungen mit sich: Flächennutzung, ein stark wachsender Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Hardware) und damit mögliche Zielkonflikte mit dem Umweltschutz sowie dem Ziel der Klimaneutralität bis 2045 sowie gesellschaftliche und ethische Fragen im Zusammenhang mit der Entwicklung und Nutzung von KI.</p><p>Die nationale Rechenzentrumsstrategie muss daher einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen: Sie sollte neben der ökonomischen Wettbewerbsfähigkeit insbesondere Nachhaltigkeit, Resilienz und digitale Souveränität als Leitprinzipien verankern. Dies betrifft insbesondere Fragen der Standortwahl, der Netzintegration, der Ressourceneffizienz sowie der Resilienz und Sicherheit.&nbsp;</p><p>Die&nbsp;Stellungnahe der GI&nbsp;zeigt,&nbsp;welche Rahmenbedingungen und Maßnahmen erforderlich sind, um Deutschland bis 2030 als zukunftsfähigen und leistungsstarken Rechenzentrumsstandort zu positionieren.</p><p>Die vollständige Stellungnahme ist <a href="/fileadmin/GI/Positionen/2025-08-12_GI_Stellungnahme_BfDI_Konsultation_Umgang_mit_personenbezogenen_Daten_in_KI-Modellen_fnl.pdf">hier</a>&nbsp;zum Download verfügbar.</p><hr><p class="small"><sup>1</sup>BMWK (Hg.). (2025). Stand und Entwicklung des Rechenzentrumsstandorts Deutschland. Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Berlin: BMWK.&nbsp;<a href="http://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Technologie/stand-und-entwicklung-des-rechenzentrumsstandorts-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10" title="http://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Technologie/stand-und-entwicklung-des-rechenzentrumsstandorts-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10" target="_blank" rel="noreferrer"><u>www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Publikationen/Technologie/stand-und-entwicklung-des-rechenzentrumsstandorts-deutschland.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=10</u></a>&nbsp;S. 6.</p><p class="small"><sup>2</sup>BMWK (Hg.). (2025). S. 88.&nbsp;</p><p class="small"><sup>3</sup>BMWK (Hg.). (2025). S.&nbsp;136.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahme_25.9..png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-5012</guid><pubDate>Thu, 25 Sep 2025 14:23:01 +0200</pubDate><title>GI fordert Klarheit und verpflichtende Standards: „Einfachheit ist die Voraussetzung für Zuverlässigkeit“</title><link>https://stage.gi.de/meldung/gi-fordert-klarheit-und-verpflichtende-standards-einfachheit-ist-die-voraussetzung-fuer-zuverlaessigkeit</link><description>Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) nimmt Stellung zum Community-Draft des Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5:2025) des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sie begrüßt die positiven Ansätze des Entwurfs, wie die maschinenlesbare Bereitstellung, sieht aber kritisch auf die terminologischen und konzeptionellen Unschärfen, die die Praxistauglichkeit gefährden könnten. Eine klare und einheitliche Terminologie, die eng an den etablierten Rechtsbegriffen orientiert sind und die besonderen Anforderungen an personenbezogenen Daten adressiert, ist notwendig. </description><content:encoded><![CDATA[<p class="docData;DOCY;v5;4096;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAMYDwAABSYPAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAjAwAAAAMBgAAASQAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAbBgAAAAAC3gUAAAVPAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIOQAAAAA0AAAAQgBlAHIAbABpAG4ALAAgADIANQAuACAAUwBlAHAAdABlAG0AYgBlAHIAIAAyADAAMgA1AAWLAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIdQAAAABwAAAAIAB8ACAARABpAGUAIABHAEkAIABnAGUAaAB0ACAAaQBuACAAaQBoAHIAZQByACAAUwB0AGUAbABsAHUAbgBnAG4AYQBoAG0AZQAgAGEAdQBmACAAZABlAG4AIABDAG8AbQBtAHUAbgBpAHQAeQAtAAUlAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIDwAAAAAKAAAARAByAGEAZgB0AAUlAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIDwAAAAAKAAAAIABkAGUAcwAgAAVRAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIOwAAAAA2AAAAQwBsAG8AdQBkACAAQwBvAG0AcAB1AHQAaQBuAGcAIABDAG8AbQBwAGwAaQBhAG4AYwBlACAABSsAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgVAAAAABAAAABDAHIAaQB0AGUAcgBpAGEABUUAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgvAAAAACoAAAAgAEMAYQB0AGEAbABvAGcAdQBlACAAKABDADUAOgAyADAAMgA1ACkAIAAFGwEAAAEMAAAACAQWAAAAFgQgAAAACAUBAAAAAAEAAGUAaQBuAC4AIABEAGkAZQBzAGUAcgAgAEsAcgBpAHQAZQByAGkAZQBuAGsAYQB0AGEAbABvAGcAIABmAPwAcgAgAEMAbABvAHUAZAAtAFMAaQBjAGgAZQByAGgAZQBpAHQAIABDADUAIAB3AHUAcgBkAGUAbgAgAHUAbgB0AGUAcgAgAGQAZQByACAAQQB1AGYAcwBpAGMAaAB0ACAAZABlAHMAIABCAFMASQAgAHoAdQBzAGEAbQBtAGUAbgAgAG0AaQB0ACAAQwA1AC0AUwB0AGEAawBlAGgAbwBsAGQAZQByAG4AIABlAG4AdAB3AGkAYwBrAGUAbAB0AC4AIAAFqwAAAAEMAAAACAQWAAAAFgQgAAAACJUAAAAAkAAAAEQAaQBlACAARwBJACAAZgBvAHIAZABlAHIAdAAsACAAZABhAHMAcwAgAGQAaQBlACAAWgBlAHIAdABpAGYAaQB6AGkAZQByAHUAbgBnAHMALQAgAHUAbgBkACAAQQB1AGQAaQB0AC0AUwB0AGEAbgBkAGEAcgBkAHMAIABuAGkAYwBoAHQAIAAeIG8AbgAgAAUhAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAICwAAAAAGAAAAdABoAGUABR0AAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgHAAAAAAIAAAAgAAUhAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAICwAAAAAGAAAAagBvAGIABV0BAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAhHAQAAAEIBAAAcICAAdgBvAG4AIABkAGUAbgAgAFAAcgD8AGYAdQBuAGcAcwBnAGUAcwBlAGwAbABzAGMAaABhAGYAdABlAG4AIABvAGQAZQByACAAaQBuACAAWgB1AHMAYQBtAG0AZQBuAGEAcgBiAGUAaQB0ACAAbQBpAHQAIABkAGUAbgAgAEcAZQBwAHIA/ABmAHQAZQBuACAAZQBuAHQAcwB0AGUAaABlAG4ALgAgAEUAaQBuAGUAIAB1AG4AYQBiAGgA5ABuAGcAaQBnAGUAIAB1AG4AZAAgAHcAaQBzAHMAZQBuAHMAYwBoAGEAZgB0AGwAaQBjAGgAZQAgAGYAdQBuAGQAaQBlAHIAdABlACAARQBuAHQAdwBpAGMAawBsAHUAbgBnACAAaQBzAHQAIABuAG8AdAB3AGUAbgBkAGkAZwAuACAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAAAB4CAAABJAAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGDAAAAAgEFgAAABYEIAAAABsGAAAAAALwAQAABbUBAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAifAQAAAJoBAABHAGwAZQBpAGMAaAB6AGUAaQB0AGkAZwAgAGsAcgBpAHQAaQBzAGkAZQByAHQAIABkAGkAZQAgAEcASQAgAGQAaQBlACAAZgBlAGgAbABlAG4AZABlACAASwBsAGEAcgBoAGUAaQB0ACAAYgBlAGkAIABkAGUAcgAgAFQAZQByAG0AaQBuAG8AbABvAGcAaQBlAC4AIABXAGUAbgBuACAAQgBlAGcAcgBpAGYAZgBlACwAIAB3AGkAZQAgAEQAYQB0AGUAbgBzAGMAaAB1AHQAegAgAG8AZABlAHIAIABwAGUAcgBzAG8AbgBlAG4AYgBlAHoAbwBnAGUAbgBlACAARABhAHQAZQBuACAAdQBuAGUAaQBuAGgAZQBpAHQAbABpAGMAaAAgAHYAZQByAHcAZQBuAGQAZQB0ACAAdwBlAHIAZABlAG4ALAAgAGsAYQBuAG4AIABkAGEAcwAgAHoAdQAgAFIAZQBjAGgAdABzAHUAbgBzAGkAYwBoAGUAcgBoAGUAaQB0ACAAZgD8AGgAcgBlAG4ALgAgAAUWAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIAAAAAAUWAAAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIAAAAAADcAgAAASQAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAbBgAAAAACrgIAAAVVAQAAAQwAAAAIBBYAAAAWBCAAAAAIPwEAAAA6AQAARABpAGUAIABHAGUAcwBlAGwAbABzAGMAaABhAGYAdAAgAGYA/AByACAASQBuAGYAbwByAG0AYQB0AGkAawAgAGUALgBWAC4AIABzAHAAcgBpAGMAaAB0ACAAcwBpAGMAaAAgAHoAdQBnAGwAZQBpAGMAaAAgAGYA/AByACAAdgBlAHIAcABmAGwAaQBjAGgAdABlAG4AZABlACAAUwB0AGEAbgBkAGEAcgBkAHMAIABmAPwAcgAgAGQAaQBlACAAVQBtAHMAZQB0AHoAdQBuAGcAIAB1AG4AZAAgAGQAaQBlACAAUAByAPwAZgB1AG4AZwAgAGQAZQByACAAQwBsAG8AdQBkAC0ARABpAGUAbgBzAHQAZQAgAGEAdQBzAC4AIABGAHIAZQBpAHcAaQBsAGwAaQBnAGUAIAAFQQAAAAEMAAAACAQWAAAAFgQgAAAACCsAAAAAJgAAAFoAZQByAHQAaQBmAGkAZQByAHUAbgBnAHMAcgBhAGgAbQBlAG4ABdMAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAi9AAAAALgAAAAgAGcAYQByAGEAbgB0AGkAZQByAGUAbgAgAGcAcgB1AG4AZABsAGUAZwBlAG4AZABlACAAQQBuAGYAbwByAGQAZQByAHUAbgBnAGUAbgAgAGEAbgAgAFMAaQBjAGgAZQByAGgAZQBpAHQALAAgAEcAZQBzAHUAbgBkAGgAZQBpAHQAcwAtACAAdQBuAGQAIABVAG0AdwBlAGwAdABzAGMAaAB1AHQAegAgAG4AaQBjAGgAdAAuACAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAAAHIBAAABJAAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGDAAAAAgEFgAAABYEIAAAABsGAAAAAAJEAQAABW0AAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAhXAAAAAFIAAABEAG8AdwBuAGwAbwBhAGQAOgAgAEcASQAtAFMAdABlAGwAbAB1AG4AZwBuAGEAaABtAGUAIAB6AHUAbQAgAEMAbwBtAG0AdQBuAGkAdAB5AC0ABSUAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgPAAAAAAoAAABEAHIAYQBmAHQABW0AAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAhXAAAAAFIAAAAgAGQAZQBzACAAQwA1AC0ASwByAGkAdABpAGUAcgBpAGUAbgBrAGEAdABhAGwAbwBnAHMAIAB2AG8AbgAgADIANQAuADAAOQAuADIAMAAyADUABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAABRYAAAABDAAAAAgEFgAAABYEIAAAAAgAAAAACgAAAAAAAAAAEQAAAADWAAAAAC0AAAABBgAAAAAJBhsAAAAnBBYBAAALAQEcAQAoBAAAAAAdAQApBKAAAAAbBgAAAAABmgAAAAQGHgAAAEYAaQByAGEAIABTAGEAbgBzACAATABpAGcAaAB0AAUGHgAAAEYAaQByAGEAIABTAGEAbgBzACAATABpAGcAaAB0AAcGCgAAAEEAcgBpAGEAbAAqAQcTAQEIBCQAAAAWBCQAAAAZBgoAAABkAGUALQBEAEUAGgYKAAAAYQByAC0AUwBBABsGCgAAAGUAbgAtAFUAUwACAAAAAA==">Berlin, 25. September 2025 | Die GI äußert sich in ihrer Stellungnahme zum Community-Draft des Cloud Computing Compliance Criteria Catalogue (C5:2025). Dieser Kriterienkatalog für Cloud-Sicherheit C5 wurden unter der Aufsicht des BSI zusammen mit C5-Stakeholdern entwickelt. Die GI fordert, dass die Zertifizierungs- und Audit-Standards nicht „on the&nbsp;job“ von den Prüfungsgesellschaften oder in Zusammenarbeit mit den Geprüften entstehen. Eine unabhängige und wissenschaftliche fundierte Entwicklung ist notwendig.</p><p>Gleichzeitig kritisiert die GI die fehlende Klarheit bei der Terminologie. Wenn Begriffe, wie Datenschutz oder personenbezogene Daten uneinheitlich verwendet werden, kann das zu Rechtsunsicherheit führen. Die GI spricht sich für verpflichtende Standards für die Umsetzung und die Prüfung der Cloud-Dienste aus. Freiwillige Zertifierungsrahmen garantieren grundlegende Anforderungen an Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz nicht.</p><p>Die Stellungnahme ist <a href="/fileadmin/GI/Positionen/C5_Community_Draft_Stellungnahme_GI.pdf">hier</a> zum Download verfügbar.</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/GI/Positionen/Stellungnahme_C5.png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4917</guid><pubDate>Thu, 18 Sep 2025 08:30:00 +0200</pubDate><title>Andrea Martin, Elisabeth André und Peter Liggesmeyer als GI-Fellows ausgezeichnet</title><link>https://stage.gi.de/meldung/drei-neue-gi-fellows-ausgezeichnet-1</link><description>Erneut hat die Gesellschaft für Informatik auf der INFORMATIK 2025 drei herausragende Persönlichkeiten als GI-Fellows ausgezeichnet: Andrea Martin, Elisabeth André und Peter Liggesmeyer.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Potsdam, 18.09.2025 | Die Gesellschaft für Informatik (GI) würdigt in diesem Jahr drei Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken die Informatik und die GI in besonderer Weise geprägt und vorangebracht haben. Mit ihrer Arbeit in zentralen gesellschaftspolitischen Gremien, mit wegweisender Forschung zu Mensch-Computer-Interaktion und Künstlicher Intelligenz sowie mit nachhaltigen Impulsen in der Softwaretechnik haben die neuen Fellows die Entwicklung der Informatik maßgeblich geprägt.&nbsp;</p><p>Christine Regitz, Präsidentin der Gesellschaft für Informatik, über die Fellows 2025: „Gerade jetzt ist es wichtig, dass Menschen aus der Informatik ihre Expertise in gesellschaftliche Debatten einbringen und Haltung zeigen.&nbsp;Mit Andrea Martin, Elisabeth André und Peter Liggesmeyer zeichnen wir drei Persönlichkeiten aus, die die Informatik in Deutschland maßgeblich geprägt und vorangebracht haben.“</p><p><strong>Das sind die GI-Fellows 2025:</strong></p><p><strong data-end="4124" data-start="4054">Andrea Martin:&nbsp;Informatik im gesellschaftspolitischen Diskurs</strong></p><p>Mit Andrea Martin ehrt die GI eine Praktikerin, die mit Leidenschaft fachliche Themen in gesellschaftspolitische Gremien einbringt. Die Enquete-Kommission „Künstliche Intelligenz – gesellschaftliche Verantwortung und wirtschaftliche, soziale und ökologische Potenziale“, der bayerische KI-Rat, die acatech und der Wissenschaftsrat der Bundesregierung profitieren von ihrer fachlichen Expertise. Damit ist sie nicht nur eine wichtige Stimme im gesellschaftlichen Diskurs, sondern auch ein inspirierendes Vorbild für Frauen in der Informatik. In der GI engagiert sie sich zudem als Beitragende in Tagungen, für den lokalen Austausch mit den Regionalgruppen und in Nachwuchswettbewerben.</p><p>&nbsp;</p><p><strong data-end="1626" data-start="1556">Prof. Dr. rer. nat. Elisabeth André: Pionierin der Mensch-Computer-Interaktion und menschenzentrierten KI </strong></p><p>Mit Elisabeth André ehrt die GI eine Wissenschaftlerin, die mit ihren Arbeiten zur Mensch-Computer-Interaktion und zur menschenzentrierten Künstlichen Intelligenz die Forschung auf diesem Gebiet maßgeblich vorangetrieben und geprägt hat. Als Pionierin auf den Gebieten intelligenter Benutzungsschnittstellen, affektiver Systeme und virtueller Agenten verbindet sie technische Exzellenz mit gesellschaftlicher Relevanz. In der GI hat sie über viele Jahre einschlägige Fachtagungen bereichert, sei es als Mitglied im Programmkomitee, als eingeladene Sprecherin oder Panel-Diskutantin. Darüber hinaus fördert sie mit großem Elan den wissenschaftlichen Nachwuchs. Viele ihrer ehemaligen Doktorandinnen und Doktoranden sind heute an exponierten Stellen in der Informatik und in der GI aktiv.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr.-Ing. habil.&nbsp;</strong><strong data-end="2497" data-start="2423">Peter Liggesmeyer: Softwaretechnik, Qualitätssicherung und GI-Gestaltung </strong></p><p>Mit Peter Liggesmeyer ehrt die GI einen ausgewiesenen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Softwaretechnik. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Qualitätssicherung, Analyse, Verifikation und das Testen von Software, insbesondere in sicherheitskritischen Systemen. Dabei hat er sich stets für den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis stark gemacht. In der GI gründete er die heutige Fachgruppe TAV (Test, Analyse und Verifikation von Software) mit und war langjähriger Sprecher des Fachbereichs Softwaretechnik sowie Mitglied im Präsidium. Als Vizepräsident und Präsident hat er die GI in seiner Amtszeit maßgeblich vorangebracht.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Gesellschaft für Informatik e.V.</strong></p><p>Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum. Seit 1969 vertritt sie die Interessen der Informatiker*innen in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung ein. Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi.de. Die GI hat sich Ethische Leitlinien gegeben, die Ihren Mitgliedern als Orientierung dienen.</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Alexandra Resch<br> Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)<br> Weydingerstraße 14–16<br> 10178 Berlin</p><p>Mail: presse@gi.de</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/f/4/csm_IF2025_17092025_3141_843d1d3bbc.jpg" length="0" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4994</guid><pubDate>Mon, 15 Sep 2025 18:08:14 +0200</pubDate><title>Mit dem InstaClone hinter Social-Media-Kulissen schauen: Balzert-Preis 2025 verliehen</title><link>https://stage.gi.de/meldung/mit-dem-instaclone-hinter-social-media-kulissen-schauen-balzert-preis-2025-verliehen</link><description>Anna Hartl, Elena Spörer und Angelina Voggenreiter haben eine Webanwendung entwickelt, die junge Menschen für die Wirkungsweisen von sozialen Medien sensibilisiert. Dafür wurden sie am 16. September 2025 mit dem Preis für digitale Didaktik der Prof. Balzert-Stiftung in Kooperation mit der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Österreichischen Computergesellschaft (OCG) sowie der Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) geehrt.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Potsdam, 17. September 2025 </strong>– Hinter die Kulissen von Likes, Reichweiten und Posts schauen: Das Lerntool InstaClone sieht aus wie Instagram – lässt sich für die Anwendung im Unterricht aber vollständig steuern. Lernende können Algorithmen auswählen und einstellen sowie Mechanismen und die Datensammlung nachvollziehen. So erhalten sie vertiefte Einblicke in die Wirkungsweisen sozialer Netzwerke. Die Plattform wird begleitet durch ein „Regiebuch“ für Lernende mit Aufgaben, Rollen und Challenges und einen Leitfaden für Lehrkräfte.</p><p>Soziale Medien sind in der Schule und in der Freizeit längst allgegenwärtig. Neben grenzenloser Vernetzung und schnellem Informationsaustausch sind sie auch bekannt für negative Wirkungen auf die psychische Gesundheit – besonders von jungen Menschen. Die Preisträgerinnen Anna Hartl, Elena Spörer und Angelina Voggenreiter wollen Jugendliche mit InstaClone deshalb ermutigen, die digitale Welt aktiv wahrzunehmen.</p><p>Prof. Dr. Helmut Balzert: „Mithilfe von InstaClone verstehen Lernende, wie soziale Medien funktionieren, wie Algorithmen Inhalte auswählen, und wie dabei Daten gesammelt werden. Im Gegensatz zu sozialen Medien bietet InstaClone einen sicheren und geschlossen Lernraum. In diesem reflektieren sie Themen wie Filterblasen und Fake News, Datenschutz und AGBs, Content-Strategien, algorithmisches Denken und ethische Fragen zu digitalen Systemen.“</p><p>Das Projekt findet im Rahmen des TUM Think Tank an der Hochschule für Politik München statt. Es soll problemlos in den Unterricht von weiterführenden Schulen integriert werden können. So können Lehrkräfte junge Menschen dafür sensibilisieren, wie Plattformen mit ihren Daten umgehen, wie Inhalte einzuordnen sind – und in welchem Maß ihnen die Nutzung sozialer Medien guttut.</p><p>Für das digitale Lerntool werden Anna Hartl, Elena Spörer und Angelina Voggenreiter mit dem Helmut und Heide Balzert-Preis gewürdigt und erhalten ein Preisgeld von 10.000 Euro.</p><p><strong>Über den Preis</strong></p><p>Seit 2022 wird der von Helmut und Heide Balzert gestiftete Preis für einen herausragenden Beitrag zur Vermittlung von Inhalten der Informatik und zur Ausbildung/Didaktik der Informatik vergeben. Ziel des Preises ist es, die Aufmerksamkeit für die Bedeutung der digitalen Didaktik bei der Vermittlung von komplexen Sachverhalten in der Informatik zu fördern und zu unterstützen. Dabei sollten besonders die heutigen und zukünftigen digitalen Möglichkeiten für die didaktische Vermittlung von Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten bis hin zur umfassenden Handlungskompetenz genutzt werden. Der Preis soll die Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte für digitale Lehr- und Lernformen fördern. Es wird jährlich ein Preis in Höhe von 10.000 Euro verliehen.</p><p>Prof. Dr. Helmut Balzert, ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Softwaretechnik an der Ruhr-Universität-Bochum, und Prof. Dr. Heide Balzert, Professorin für Systemtechnik und Systemanalyse an der Fachhochschule Dortmund, haben den Preis initiiert und gestiftet. Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es ist, komplexe Informatik-Konzepte gut aufzubereiten. Aus diesem Grund ist eines ihrer Kernanliegen, die didaktisch optimale Vermittlung von Informatik-Inhalten unter Einsatz digitaler Möglichkeiten in der Hochschul- und Erwachsenenbildung zu fördern. Sie wollen Lehrende dazu motivieren, digitale Möglichkeiten wie Animationen, Simulationen, Mikrowelten, Rollenspiele, Experimentieren, soziale Lernumgebungen, Adaptivität, individuelle Lernpfade oder Lernspiele für die Didaktik nutzbar zu machen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Alexandra Resch<br> Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)<br> Weydingerstraße 14–16<br> 10178 Berlin</p><p>Mail: <a href="mailto:presse@gi.de">presse@gi.de</a></p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_IF2025_16092025_2072_ccdfe5a79f.jpg" length="0" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4980</guid><pubDate>Mon, 08 Sep 2025 07:48:00 +0200</pubDate><title>Konrad-Zuse-Medaille geht an Wolfgang Wahlster</title><link>https://stage.gi.de/meldung/konrad-zuse-medaille-geht-an-wolfgang-wahlster</link><description>Mit Wolfgang Wahlster, dem langjährigen technisch-wissenschaftlichen Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, ehrt die Gesellschaft für Informatik e.V. einen herausragenden Informatiker, der durch seine Forschung zur Weltspitze gehört. Die Konrad-Zuse-Medaille wird ihm am 17. September 2025 auf dem INFORMATIK FESTIVAL 2025 in Potsdam verliehen. </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin, 8. September 2025</strong> – Das Lebenswerk von Wolfgang Wahlster umfasst die ganze Spanne der wissenschaftlichen Betätigung: von der Grundlagenforschung bis hin zum industriellen Transfer. Er hat unter anderem an Sprachdialogsystemen, multimodaler Mensch-Maschine-Interaktion und Dolmetschsystemen für Spontansprache geforscht und gearbeitet. Wahlster ist zudem einer der prägenden Köpfe der KI in Europa. Als einer der Gründungsdirektoren des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und später als Vorsitzender der Geschäftsführung hat er das DFKI bis 2019 zur weltweit größten Forschungseinrichtung auf diesem Gebiet mit mehr als 1.000 Beschäftigten ausgebaut. Für sein großes Engagement verleiht ihm die Gesellschaft für Informatik die Konrad-Zuse-Medaille, mit der bereits seit 1987 Persönlichkeiten geehrt werden, die sich außergewöhnlich um die Informatik verdient gemacht haben.<br><br> Christine Regitz, Präsidentin der GI: „Wolfgang Wahlster ist nicht nur ein außerordentlich einflussreicher Wissenschaftler, sondern auch ein sehr erfolgreicher Hochschullehrer und Wissenschaftsmanager, der die europäische KI-Forschung maßgeblich geprägt hat. Darüber hinaus bringt er seine Expertise in politische und gesellschaftliche Debatten mit ein und bezieht klar Stellung, etwa zum Thema Datenethik.“<br><br> Wolfgang Wahlster engagiert sich als gewähltes Mitglied in zahlreichen wissenschaftlichen Akademien, darunter die königlich-schwedische Nobelpreis-Akademie in Stockholm, die Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaftenund die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech). Als Doktorvater hat er 77 Dissertationen betreut. 22 von ihm betreute Personen haben mittlerweile selbst einen Lehrstuhl inne.<br><br> Die offizielle Verleihung der Medaille erfolgt am 17. September 2025 auf dem Community Dinner des INFORMATIK FESTIVAL 2025 in Potsdam. Weitere Informationen sind auf der Veranstaltungswebsite verfügbar: <a href="https://informatik2025.gi.de/abendveranstaltungen.html" target="_new" rel="noreferrer">https://informatik2025.gi.de/abendveranstaltungen.html</a><br><br> Gerne stellen wir Ihnen Pressetickets zur Verfügung und vermitteln bei Interesse auch ein Interview mit dem Preisträger. Wenden Sie sich dafür einfach an presse@gi.de.<br><br> Pressekontakt:<br> Alexandra Resch<br> Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)<br> presse@gi.de<br><br><br><strong>Über die Gesellschaft für Informatik e.V.</strong><br> Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum. Seit 1969 vertritt sie die Interessen der Informatiker*innen in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung ein. Mit 14 Fachbereichen, über 30 aktiven Regionalgruppen und unzähligen Fachgruppen ist die GI Plattform und Sprachrohr für alle Disziplinen in der Informatik. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi.de. Die GI hat sich Ethische Leitlinien gegeben, die Ihren Mitgliedern als Orientierung dienen.</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/5/d/csm_Portrait_Wahlster_Photo_by_Jim_Rakete_c978e013b3.jpg" length="0" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4979</guid><pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:47:59 +0200</pubDate><title>Kritik am KRITIS-Dachgesetz</title><link>https://stage.gi.de/meldung/kritik-am-kritis-dachgesetz</link><description>Der Schutz von kritischer Infrastruktur ist essenziell für eine resiliente Gesellschaft. Die Gesellschaft für Informatik e.V. hat daher den Referentenentwurf zur Umsetzung der CER-Richtlinie der EU und zur Stärkung der Resilienz kritischer Anlagen (KRITIS-Dachgesetz) kritisch geprüft. Sie begrüßt ein verbessertes Meldewesen zwischen Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, weist aber auf fehlende Aspekte im Referentenentwurf hin.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 05. September 2025.&nbsp;Bedrohungen für kritische Infrastruktur können sowohl aus dem physischen&nbsp;als auch aus dem&nbsp;digitalen Raum kommen. Um diese vorzubeugen, plant die Bundesregierung mit der Umsetzung der CER-Richtlinie der EU die Resilienz kritischer&nbsp;Anlagen zu stärken. Das&nbsp;Bundesministerium des Inneren&nbsp;(BMI) hat die GI um eine Stellungnahme zum neuen Referentenentwurf gebeten.&nbsp;</p><p>Die GI spricht sich nach wie vor für eine Stärkung der Position des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als zentrale Meldestelle aus,&nbsp;um eine Resilienz im digitalen Raum sicherzustellen. Daher begrüßt die GI, dass der Referentenentwurf eine gemeinsame Schnittstelle zwischen&nbsp;dem BSI und dem&nbsp;Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) vorsieht, die Vorfälle von dort aus ggf. an das BBK weitergibt. Physische und IT-Störungen lassen sich nicht immer&nbsp;trennen. Eine gemeinsame Meldestelle erleichtert&nbsp;es deshalb Betroffenen, einen Vorfall möglichst schnell und unkompliziert zu melden.</p><p>Gleichzeitig&nbsp;kritisiert&nbsp;die GI, dass relevante Begriffe wie „Betreiber kritischer&nbsp;Anlagen“ im Entwurf neu&nbsp;definiert werden. Diese&nbsp;wurden zuvor&nbsp;bereits&nbsp;an anderen Stellen, etwa&nbsp;im&nbsp;BSI-Gesetz,&nbsp;definiert. Die GI spricht sich daher dafür aus, die Definitionen und Zuständigkeiten auf Kompatibilität zu prüfen und anstelle von neuen Definitionen auf bestehende zu verweisen. Andere Begriffe wie&nbsp;„IT-Notfall“ oder „Krise“ sind wiederum nicht definiert, sodass keine klare Abgrenzung zum Begriff „Resilienz“ entstehen kann.&nbsp;Auch hier liefert das BSIG mögliche Definitionen.</p><p>Die GI weist kritisch auf die sehr&nbsp;kurze Frist zur Verbändebeteiligung vonseiten des BMI hin. Eine Frist von vier Werktagen macht eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Referentenentwurf nahezu unmöglich. In einem offenen Brief „<a href="https://gi.de/meldung/offener-brief-ausreichende-fristen-fuer-verbaendebeteiligung" title="https://gi.de/meldung/offener-brief-ausreichende-fristen-fuer-verbaendebeteiligung" target="_blank" rel="noreferrer">Angemessene Fristen statt Scheinbeteiligung</a>“, hatte sich die GI bereits 2020 für angemessene Fristen zur Kommentierung von Gesetzentwürfen sowie eine bessere Informationsbereitstellung ausgesprochen.</p><p>Die vollständige Stellungnahme zum Referentenentwurf des KRITIS-Dachgesetzes finden Sie <a href="/fileadmin/GI/Allgemein/PDF/2025-09-03-Stellungnahme_GI_KRITIS-DachG.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/7/1/csm_KRITIS_StN_0d33ae7104.png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4918</guid><pubDate>Wed, 03 Sep 2025 09:30:00 +0200</pubDate><title>GI ernennt vier Informatik-Talente zu Junior-Fellows</title><link>https://stage.gi.de/meldung/junior-fellows-2025</link><description>Von Aufklärungsarbeit über Autonomie bis zu Offenheit: Am 16. September 2025 werden Vera Schmitt, Thomas Kosch, Maximilian Kroker und Benjamin Paaßen für ihr Engagement in der Disziplin von der Gesellschaft für Informatik e.V. als Junior-Fellows ausgezeichnet.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn/Berlin, 3. September 2025 –</strong>&nbsp;Mit der Auszeichnung als Junior-Fellows ehrt die Gesellschaft für Informatik (GI) jedes Jahr Menschen, die sich bereits in jungen Jahren durch außerordentliche Leistung, herausragendes Engagement oder kreative Projekte einen besonderen Ruf in der Informatik-Community verdient haben.</p><p>Christine Regitz, Präsidentin der Gesellschaft für Informatik: „Mit Vera Schmitt, Thomas Kosch, Maximilian Kroker und Benjamin Paaßen zeichnen wir vier herausragende Nachwuchstalente aus, deren Engagement einen nachhaltigen Beitrag zur Gestaltung der digitalen Zukunft leisten wird: von der Aufklärung über gesellschaftliche Auswirkungen von Technologien bis zur Chancengerechtigkeit in der Disziplin. Als GI-Junior-Fellows erhalten sie nun Unterstützung dabei, ihre Ideen weiterzuentwickeln und den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft voranzutreiben. Wir sind überzeugt, dass insbesondere junge Menschen mit innovativen Ideen und Begeisterung für eine demokratische und vertrauenswürdige Informatik diese maßgeblich mitgestalten werden.“</p><p><strong>Vera Schmitt: Vertrauen in Mensch und Maschine</strong></p><p>Dr. rer. nat. Vera Schmitt forscht als Leiterin der Forschungsgruppe XplaiNLP an der Technischen Universität Berlin an der Schnittstelle von Natural Language Processing (NLP), erklärbarer KI (XAI) und Mensch-Computer-Interaktion (HCI). Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf der intelligenten Entscheidungsunterstützung für komplexe Szenarien, insbesondere bei der Erkennung von Mis- und Desinformation sowie in der medizinischen Diagnostik. Als Junior-Fellow möchte sie den Austausch zwischen den Disziplinen stärken, um KI-Systeme zu entwickeln, die durch Erklärbarkeit und Human-in-the-Loop-Ansätze eine effektive und nachvollziehbare Mensch-Maschine-Kollaboration ermöglichen.</p><p>Vera Schmitt: „Ob bei der Flut an Informationen im Netz oder bei kritischen Diagnosen in der Medizin – KI-Systeme können uns helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Doch ihr volles Potenzial entfalten sie nur, wenn wir ihre Vorschläge verstehen und ihnen vertrauen können. Im Rahmen des Junior-Fellowships möchte ich den Dialog zwischen Entwicklerinnen, Anwenderinnen und der Gesellschaft fördern, um sicherzustellen, dass KI als verlässliches Werkzeug dient, das den Menschen befähigt und nicht entmündigt.“</p><p><strong>Thomas Kosch: Aufklären und kritisch hinterfragen</strong></p><p>Prof. Dr. Thomas Koschs Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung von intelligenten und vertrauenswürdigen Technologien sowie auf die Untersuchung, wie künstliche Intelligenz menschliche Entscheidungen und kognitive Verzerrungen während der Interaktion mit Computerschnittstellen herbeiführen kann. Er erwarb seinen Bachelor- und Masterabschluss in Software Engineering und promovierte anschließend im Feld Mensch-Computer-Interaktion. Derzeit leitet er eine Forschungsgruppe zur Mensch-Computer-Interaktion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als GI-Junior-Fellow möchte er sich dafür einsetzen, das Bewusstsein für die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI zu schärfen und die Öffentlichkeit über die Einflüsse von KI aufzuklären.</p><p>Thomas Kosch: „Ich möchte den öffentlichen Dialog über verantwortungsvolle KI und vertrauenswürdige Systeme vorantreiben. Es ist mein Ziel, nicht nur die technologischen Chancen zu erforschen, sondern auch ein kritisches Bewusstsein für kognitive Verzerrungen durch KI in der Gesellschaft zu schaffen.“</p><p><strong>Maximilian Kroker: Mit Recht und Offenheit </strong></p><p>Maximilian Kroker engagiert sich in ehrenamtlichen Projekten für digitale Souveränität, digitale Demokratie und für freie und quelloffene Software. Er studierte Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und Informatik an der Technischen Universität Berlin. Als Rechtsanwalt und Informatiker berät, referiert und forscht er vorwiegend zu Fragen des IT- und Softwarerechts, insbesondere zum Datenschutz sowie der IT-Sicherheit. In seiner Mitwirkung im Rahmen der „BYTE-Challenge“ und im Mentoring-Programm der Jungen GI ist ihm die hierdurch ermöglichte Chancengerechtigkeit ein wichtiges Anliegen.</p><p>Maximilian Kroker: „Ich möchte mich als Anwalt umfassend für die Interessen der Informatik einsetzen. Als Informatiker möchte ich zu einer souveränen, demokratischen und offenen Informatik beitragen und diese in die Gesellschaft tragen.“</p><p><strong>Benjamin Paaßen: Autonomie fördern statt schwächen</strong></p><p>Jun.-Prof. Dr. Benjamin Paaßen hat die Juniorprofessur für Wissensrepräsentation und Maschinelles Lernen an der Universität Bielefeld inne. Paaßens Forschungsschwerpunkt ist der Einsatz von Systemen der künstlichen Intelligenz in der Bildung. Als Junior-Fellow will Paaßen Projekte zur Diversität in der Informatik fördern sowie die Expertise der GI zum Thema KI und Bildung stärker vernetzen und in Gesellschaft und Politik kommunizieren.</p><p>Benjamin Paaßen: „Der verantwortungsvolle Einsatz von KI-Systemen in der Bildung muss menschliche Autonomie fördern statt schwächen und das Lernen fördern statt Aufgaben abzunehmen. Mir ist es wichtig, dass die GI als unabhängige Stimme der Informatik noch lauter wird.“</p><p>Seit 2013 ernennt eine Jury von Expert*innen jährlich die Junior-Fellows der Gesellschaft für Informatik. Die offizielle Preisverleihung findet am 16.09.2025 um 20:15 Uhr auf der Welcome Rezeption des INFORMATIK FESTIVALS 2025 in Potsdam statt: <a href="https://informatik2025.gi.de/abendveranstaltungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">https://informatik2025.gi.de/abendveranstaltungen.html</a>.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Alexandra Resch<br> Gesellschaft für Informatik e.V.<br> presse@gi.de</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Pressemitteilung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/user_upload/GIJuniorFellows_2025.png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4909</guid><pubDate>Fri, 29 Aug 2025 09:42:42 +0200</pubDate><title>GI beantwortet Fragen der Datenschutzbeauftragten zu LLMs</title><link>https://stage.gi.de/meldung/gi-beantwortet-fragen-der-datenschutzbeauftragten-zu-llms</link><description>Kann der Schutz personenbezogener Daten gewährleistet werden, wenn Large Language Models (LLMs) zum Einsatz kommen? Die Gesellschaft für Informatik hat sich in einem Konsultationsaufruf der Bundesbeauftragten für Datenschutz (BfDI) mit dieser Frage auseinandergesetzt.</description><content:encoded><![CDATA[<p class="docData;DOCY;v5;11040;BQiAAgAAEYQCAAAGiAIAAAOHKgAABZUqAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA+ycAAAAjBAAAASEAAAABBgAAAAAJBgAAAAAaBgkAAAAAAQAMAQAUAQAbBgAAAAAC+AMAAAU6AAAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAIJwAAAAAiAAAATABMAE0AcwAgAHcAaQBlACAAQwBoAGEAdABHAFAAVAAgAAXEAAAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAIsQAAAACsAAAAdwBlAHIAZABlAG4AIABtAGkAdAAgAGUAbgBvAHIAbQBlAG4AIABEAGEAdABlAG4AbQBlAG4AZwBlAG4AIAB0AHIAYQBpAG4AaQBlAHIAdAAsACAAZABpAGUAIABoAOQAdQBmAGkAZwAgAHAAZQByAHMAbwBuAGUAbgBiAGUAegBvAGcAZQBuAGUAIABEAGEAdABlAG4AIABiAGUAaQBuAGgAYQBsAHQAZQBuAAWcAAAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAIiQAAAACEAAAALAAgAHcAaQBlACAAZABlAHIAIABFAHUAcgBvAHAA5ABpAHMAYwBoAGUAIABEAGEAdABlAG4AcwBjAGgAdQB0AHoAYQB1AHMAcwBjAGgAdQBzAHMAIAAoAEUARABTAEEAKQAgAGYAZQBzAHQAZwBlAHMAdABlAGwAbAB0ACAAaABhAHQABfYAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAjjAAAAAN4AAAAuACAARABpAGUAIABCAHUAbgBkAGUAcwBiAGUAYQB1AGYAdAByAGEAZwB0AGUAIABmAPwAcgAgAEQAYQB0AGUAbgBzAGMAaAB1AHQAegAgACgAQgBmAEQASQApACAAdwBpAGwAbAAgAGQAYQBoAGUAcgAgAGQAaQBlACAAZABhAHQAZQBuAHMAYwBoAHUAdAB6AHIAZQBjAGgAdABsAGkAYwBoAGUAbgAgAEgAZQByAGEAdQBzAGYAbwByAGQAZQByAHUAbgBnAGUAbgAgAGIAZQBpACAAZABlAHIAIAAFLgAAAAEJAAAAAAEADAEAFAEACBsAAAAAFgAAAEUAbgB0AHcAaQBjAGsAbAB1AG4AZwAF7AAAAAEJAAAAAAEADAEAFAEACNkAAAAA1AAAACwAIABkAGUAbQAgAFQAcgBhAGkAbgBpAG4AZwAgAHUAbgBkACAAZABlAHIAIABOAHUAdAB6AHUAbgBnACAAcwBvAGwAYwBoAGUAcgAgAE0AbwBkAGUAbABsAGUAIABhAGQAcgBlAHMAcwBpAGUAcgBlAG4AIAB1AG4AZAAgAGgAYQB0ACAAZABhAGgAZQByACAAegB1ACAAZQBpAG4AZQByACAASwBvAG4AcwB1AGwAdABhAHQAaQBvAG4AIABhAHUAZgBnAGUAcgB1AGYAZQBuAC4ABRMAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgAAAAABRMAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgAAAAAAF8CAAABIQAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGCQAAAAABAAwBABQBABsGAAAAAAI0AgAABWgAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAhVAAAAAFAAAABBAGwAcwAgAFMAcAByAGEAYwBoAHIAbwBoAHIAIABkAGUAcgAgAEkAbgBmAG8AcgBtAGEAdABpAGsAIABuAGkAbQBtAHQAIABkAGkAZQAgAAVSAAAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAIPwAAAAA6AAAARwBlAHMAZQBsAGwAcwBjAGgAYQBmAHQAIABmAPwAcgAgAEkAbgBmAG8AcgBtAGEAdABpAGsAIAAoAAUcAAAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAICQAAAAAEAAAARwBJAAUaAAAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAIBwAAAAACAAAAKQAFQAAAAAEJAAAAAAEADAEAFAEACC0AAAAAKAAAACAAYQBuACAAZABlAHIAIABLAG8AbgBzAHUAbAB0AGEAdABpAG8AbgAFtgAAAAEJAAAAAAEADAEAFAEACKMAAAAAngAAACAAdABlAGkAbAAgAHUAbgBkACAAaABhAHQAIAB6AHUAIABkAGUAbgAgAGEAYwBoAHQAIABGAHIAYQBnAGUAbgAsACAAZABpAGUAIABkAGkAZQAgAEIAZgBEAEkAIABnAGUAcwB0AGUAbABsAHQAIABoAGEAdAAsACAAUwB0AGUAbABsAHUAbgBnACAAZwBlAG4AbwBtAG0AZQBuAC4ABRMAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgAAAAABRMAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgAAAAAABAHAAABIQAAAAEGAAAAAAkGAAAAABoGCQAAAAABAAwBABQBABsGAAAAAALlBgAABRMAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgAAAAABTYAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgjAAAAAB4AAABKAHUAbgAuACAAUAByAG8AZgAuACAAQgBlAG4AagAFGAIAAAEJAAAAAAEADAEAFAEACAUCAAAAAAIAAGEAbQBpAG4AIABQAGEAYQDfAGUAbgAsACAATQBpAHQAZwBsAGkAZQBkACAAZABlAHMAIABGAGEAYwBoAGIAZQByAGUAaQBjAGgAcwAgAEsA/ABuAHMAdABsAGkAYwBoAGUAIABJAG4AdABlAGwAbABpAGcAZQBuAHoAIABkAGUAcgAgAEcASQAsACAAZQByAGsAbADkAHIAdAAgAGQAYQB6AHUAOgAgAB4gQQBuAG8AbgB5AG0AZQAgAEsASQAtAE0AbwBkAGUAbABsAGUAIABzAGkAbgBkACAAZABlAHIAegBlAGkAdAAgAHQAZQBjAGgAbgBpAHMAYwBoACAAZQBpAG4AZQAgAEkAbABsAHUAcwBpAG8AbgAuACAAVABlAGMAaABuAGkAcwBjAGgAZQAgAFYAZQByAGYAYQBoAHIAZQBuACAAawD2AG4AbgBlAG4AIABhAGsAdAB1AGUAbABsACAAdwBlAGQAZQByACAAZABpAGUAIABUAHIAYQBpAG4AaQBuAGcAcwBkAGEAdABlAG4AIAB2AG8AbABsAHMAdADkAG4AZABpAGcAIABhAG4AbwBuAHkAbQBpAHMAaQBlAHIAZQBuACwAIABuAG8AYwBoACAAegB1AHYAZQByAGwA5ABzAHMAaQBnACAAdgBlAHIAaABpAG4AZABlAHIABRoAAAABCQAAAAABAAwBABQBAAgHAAAAAAIAAABuAAUYAgAAAQkAAAAAAQAMAQAUAQAIBQIAAAAAAgAALAAgAGQAYQBzAHMAIABlAGkAbgAgAEsASQAtAE0AbwBkAGUAbABsACAAcgBlAGEAbABlACwAIABwAGUAcgBzAPYAbgBsAGkAYwBoAGUAIABJAG4AZgBvAHIAbQBhAHQAaQBvAG4AZQBuACAAcAByAGUAaQBzAGcAaQBiAHQAIABvAGQAZQByACAATQBlAG4AcwBjAGgAZQBuACAAZgBhAGwAcwBjAGgAZQAgAFQAYQB0AHMAYQBjAGgAZQBuACAAegB1AHMAYwBoAHIAZQBpAGIAdAAuACAARABlAHMAaABhAGwAYgAgAGIAcgBhAHUAYwBoAHQAIABlAHMAIABkAHIAaQBuAGcAZQBuAGQAIABrAGwAYQByAGUAIABSAGUAZwBlAGwAdQBuAGcAZQBuADoAIABBAG4AYgBpAGUAdABlAHIAIABtAPwAcwBzAGUAbgAgAGQAaQBlACAARQBuAHQAdwBpAGMAawBsAHUAbgBnACAAaQBoAHIAZQByACAASwBJAC0ATQBvAGQAZQBsAGwAZQAgAGQAbwBrAHUAbQBlAG4AdABpAGUAcgBlAG4AIAB1AG4AZAAgAFAAZQByAHMAbwBuAGEAbAAgAGIAZQByAGUAaQB0AHoAdQBoAGEAbAB0AGUAbgAsACAAdQBtACAAYQB1AGYAIABEAGEAdAAFBAIAAAEJAAAAAAEADAEAFAEACPEBAAAA7AEAAGUAbgBsAGUAYQBrAHMAIAByAGUAYQBnAGkAZQByAGUAbgAgAHUAbgBkACAAcwBpAGUAIAB2AGUAcgBoAGkAbgBkAGUAcgBuACAAegB1ACAAawD2AG4AbgBlAG4ALgAgAFIAaQBzAGkAawBlAG4AIAB1AG4AZAAgAE0AaQBzAHM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wie ChatGPT werden mit enormen Datenmengen trainiert, die häufig personenbezogene Daten beinhalten, wie der Europäische Datenschutzausschuss (EDSA) festgestellt hat. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz (BfDI) will daher die datenschutzrechtlichen Herausforderungen bei der Entwicklung, dem Training und der Nutzung solcher Modelle adressieren und hat daher zu einer Konsultation aufgerufen.</p><p>Als Sprachrohr der Informatik nimmt die Gesellschaft für Informatik (GI) an der Konsultation teil und hat zu den acht Fragen, die die BfDI gestellt hat, Stellung genommen.</p><p>Jun. Prof. Benjamin Paaßen, Mitglied des Fachbereichs Künstliche Intelligenz der GI, erklärt dazu: „Anonyme KI-Modelle sind derzeit technisch eine Illusion. Technische Verfahren können aktuell weder die Trainingsdaten vollständig anonymisieren, noch zuverlässig verhindern, dass ein KI-Modell reale, persönliche Informationen preisgibt oder Menschen falsche Tatsachen zuschreibt. Deshalb braucht es dringend klare Regelungen: Anbieter müssen die Entwicklung ihrer KI-Modelle dokumentieren und Personal bereitzuhalten, um auf Datenleaks reagieren und sie verhindern zu können. Risiken und Missbrauch müssen qualitativ in den Blick genommen werden – und besonders im Bildungsbereich sind wirksame Schutzkonzepte für den Umgang mit KI-Modellen bei Minderjährigen unerlässlich.“</p><p><strong>Ein </strong><strong>anonymes LLM </strong><strong>ist Illusion</strong></p><p>Die GI hält fest, dass zum aktuellen Zeitpunkt ein anonymes LLM nicht möglich ist: Kein Modell kann vollständig sicherstellen, dass durch den richtigen Prompt nicht doch personenbezogene Daten ausgegeben werden. Zudem stellt sie klar, dass allein die Anonymisierung personenbezogener Daten zum Training eines Modells keine Anonymität erzeugt. Daher fordert die GI gesetzliche Regelungen, die Dokumentations- und Fehlerbehebungspflichten für LLM-Anbieter festlegen.</p><p>Solche „händischen“ Korrektur- und Aufsichtsmaßnahmen sind notwendig, da die verwendeten Datensätze zu groß sind, um sie vor der Eingabe gründlich zu überprüfen. OpenAI, der Anbieter von ChatGPT kann beispielsweise keine klare Auskunft darüber geben, wo und wie personenbezogene Daten&nbsp;in seinem Modell verarbeitet werden. Gleichzeitig gibt es zur Zeit noch keine Methode, die eine Extraktion personenbezogener Daten verhindern kann, ohne einen hohen Qualitätsverlust in Kauf zu nehmen.&nbsp;</p><p>Neben einer ungewollten Datenausgabe echter personenbezogener Daten stellt sich bei LLMs, die Ausgaben aufgrund von Wahrscheinlichkeiten errechnen, das Risiko von Falschausgaben: Personen werden falsche Tatsachen zugeschrieben, die ihren Ruf schädigen können. Beide Szenarien sind bereits eingetreten. Aufgrund von solchen Fällen betont die GI, dass eine Bewertung der Risikos bei der Verarbeitung personenbezogener Daten qualitativ erfolgen muss, anstatt lediglich die Menge an personenbezogenen Daten zu betrachten, die in ein System eingegeben werden.</p><p><strong>Sensibilisierung der Nutzer*innen</strong></p><p>Einen weiteren wichtigen Punkt sieht die GI in der Anwendung im Alltag:&nbsp;Vielen Nutzer*innen von LLMs&nbsp;fehlt das Bewusstsein für sensiblen Umgang mit personenbezogenen Daten. Sie wissen oft nicht, ob bereits Daten von ihnen im Modell enthalten sind, und ob und wie die Daten, die sie in das LLM eingeben, zum weiteren Training eingesetzt werden. Gerade beim Umgang mit LLMs durch Minderjährige, etwa im Schulunterricht, braucht es funktionierende und effektive Schutzkonzepte.</p><p>Die GI unterstützt daher die Konsultation der BfDI und freut sich, weiterhin im Austausch zu einem möglichen datenschutzgerechten Einsatz zu bleiben. Die umfassende Beantwortung der Konsultationsfragen ist <a href="/fileadmin/GI/Positionen/2025-08-12_GI_Stellungnahme_BfDI_Konsultation_Umgang_mit_personenbezogenen_Daten_in_KI-Modellen_fnl.pdf">hier zu finden</a>.</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/1/e/csm_spechtriemschneider_6e040d0dd8.png" length="0" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4907</guid><pubDate>Fri, 29 Aug 2025 08:00:00 +0200</pubDate><title>Wenn es für KI zu komplex wird: GI-Dissertationspreis geht an Dr. Bo Xiong</title><link>https://stage.gi.de/meldung/wenn-es-fuer-ki-zu-komplex-wird-gi-dissertationspreis-geht-an-dr-bo-xiong</link><description>Für seine herausragende Dissertation „Geometric Relational Embeddings“ wird Dr. Bo Xiong vom Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Stuttgart mit dem gemeinsamen Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Schweizer Informatikgesellschaft (SI) ausgezeichnet.</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bonn/Berlin, 29. August 2025</strong>&nbsp;– Komplexe Datenstrukturen aus Lebenswissenschaften, Wissensgraphen oder Ontologien können Künstliche Intelligenz vor große Herausforderungen stellen. Klassische Verfahren stoßen schnell an Grenzen, wenn logische oder relationale Muster wie Symmetrie, Hierarchien oder Negation berücksichtigt werden müssen. In seiner Dissertation&nbsp;<em>Geometric Relational Embeddings</em>, vorgelegt am Institut für Künstliche Intelligenz der Universität Stuttgart, entwickelt Dr. Bo Xiong neuartige geometrische Modelle, die symbolische Datenstrukturen in algebraische und geometrische Repräsentationen übersetzen. Damit gelingt es, die Präzision maschineller Schlussfolgerungen signifikant zu steigern und relationales Lernen für vielfältige Anwendungen, von der Wissensmodellierung bis hin zur logischen Anfragebeantwortung, entscheidend zu verbessern. Für diese herausragende Forschungsleistung erhält er den GI-Dissertationspreis, der gemeinsam von der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Schweizer Informatikgesellschaft (SI) verliehen wird.</p><p>Christine Regitz, Präsidentin der GI:&nbsp;„Dr. Xiongs Dissertation zeigt eindrucksvoll, wie theoretisch fundierte Konzepte der Geometrie und Logik die Leistungsfähigkeit des maschinellen Lernens erweitern können. Seine Arbeit verbindet anspruchsvolle Wissensmodellierung mit praktischer Umsetzung und eröffnet neue Perspektiven für den Umgang mit komplexen Daten- und Wissensstrukturen.“</p><p>Die Preisverleihung findet im Rahmen der INFORMATIK 2025, der Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, am 18. September 2025 in Potsdam statt. Der Preisträger wird sich digital aus den USA zuschalten, wo er aktuell an der Stanford University in Kalifornien forscht.</p><p>Weitere Informationen zur Veranstaltung unter:&nbsp;<a href="https://informatik2025.gi.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://informatik2025.gi.de</a></p><hr><p><strong>Über den Dissertationspreis von GI, SI und OCG</strong><br> Der gemeinsam vergebene Dissertationspreis der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI), der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG) und der Schweizer Informatikgesellschaft (SI) zeichnet besonders bedeutende Arbeiten junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Ziel ist es, wichtige wissenschaftliche Fortschritte in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und den Wissenstransfer von den Hochschulen in Technik, Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern. Vorschlagsberechtigt sind alle wissenschaftlichen Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das Promotionsrecht im Bereich der Informatik besitzen.</p><p><strong>Über die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)</strong><br> Die Gesellschaft für Informatik e.V. (GI) ist die größte Fachgesellschaft für Informatik im deutschsprachigen Raum. Seit 1969 vertritt sie die Interessen der Informatikerinnen und Informatiker in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik und setzt sich für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung ein.&nbsp;</p><p><strong>Über die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG)</strong><br> Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Informationstechnologie unter Berücksichtigung ihrer Wechselwirkungen mit Mensch und Gesellschaft. Weitere Informationen unter&nbsp;<a href="http://www.ocg.at/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ocg.at</a>.</p><p><strong>Über die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI)</strong><br> Die Schweizer Informatik Gesellschaft (SI) setzt sich für die Interessen und die Reputation der IT-Fachpersonen in der Schweiz ein. Weitere Informationen unter&nbsp;<a href="https://swissinformatics.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.swissinformatics.org/de</a>.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Pressekontakt:</strong></p><p>Alexandra Resch<br> Gesellschaft für Informatik e.V. (GI)<br> presse@gi.de</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Meldung</category><enclosure url="https://stage.gi.de/fileadmin/_processed_/4/9/csm_Bildschirmfoto_2025-08-28_um_17.28.19_9529b1c819.png" length="0" type="image/png"/></item></channel></rss>

